Vom intelligenten Umgang mit Veränderungsresistenz

Wie oft im Leben ist es so, dass du Dinge erlebst, die du nicht erleben möchtest? Wo du dich dagegen sträubst - weil es nicht so ist, wie du willst?!

Deine Mitmenschen - deine Freunde, dein Partner, deine Kinder, Kunden, Kollegen - tun dir nicht den Gefallen, sich so zu verhalten, dass es für dich angenehm wäre. Obwohl du dich doch um Freundlichkeit bemühst, denken und sprechen sie auf eine Weise, die dich ärgert; tun und lassen Dinge, die dich wirklich aufregen.

Dein Bankkonto sieht nicht so aus, wie es deinen Wünschen nach aussehen sollte, obwohl du dich doch wirklich redlich bemühst, deine finanzielle Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Der Traum von deiner beruflichen Erfüllung hat sich schon vor Jahren verabschiedet, obwohl du doch wirklich alles getan hast, um auf der Karriereleiter höher zu kommen.

Deine persönliche Entwicklung stagniert und verliert sich in einem Sumpf von Frust und Selbstmitleid, obwohl du doch schon so viel gelesen, schon so viele Kurse und Seminare besucht hast.

Deine körperliche Daseinsform entspricht ganz und gar nicht den tollen Bildern in den Hochglanzbroschüren, obwohl du dich doch den zeitgemäßen Fitness-, Wellness- und Gesundheitstrends entsprechend verhältst.

Und nun? Warum ist das so?

Menschen leiden im allgemeinen aus drei Gründen

1. Sie bekommen nicht, was sie wollen;
2. sie wollen nicht, was sie bekommen;
3. sie wissen nicht, was sie wollen.

Und das Ganze Elend läßt sich auf einen ganz einfachen Nenner bringen: WIDERSTAND.

Wiederstand dagegen, etwas Begehrtes nicht zu haben.
Wiederstand dagegen, etwas Ungeliebtes zu haben.
Wiederstand dagegen, Klarheit zu haben.

Und dieser ganze Widerstand resultiert aus deiner Gewohnheit, Dinge, Menschen, Ereignisse, Gedanken, Gefühle etc. zu bewerten und zu be-/verurteilen. Achte nur mal darauf, wie schnell du etwas oder jemanden mit einer Bewertung oder einem Urteil belegst. Und in diesem blitzschnellen Augenblick hast du dich davon getrennt. Trennung erzeugt Widerstand ("das ist nicht meins"), und Widerstand erzeugt Leid ("damit will ich nichts zu tun haben").

Der Weg hinaus? 
Gib den Widerstand auf. Gib das Bewerten auf. Lass das Be-/Verurteilen sein. Wenn du deinen Widerstand aufgibst, erlaubst du den Dingen, so zu sein, wie sie sind.

Jaja, ich weiß, da ist die Angst, keine Kontrolle mehr über den Lauf der Dinge zu haben und die Befürchtung, dass dann das ganze Elend bestehen bleibt.

Doch diese Sorge ist unbegründet! Dinge kommen und gehen. Das Leben ist ein fließender Prozess. Allein dein Widerstand läßt etwas unnötig lange andauern.

Lass es einfach mal auf einen Versuch ankommen
Probiere es aus: Nimm etwas, z.B. ein Gefühl oder ein Ereignis, eine Situation, irgendetwas, das nicht so ist, wie es deiner Ansicht nach sein sollte. Und nun betrachte das Ding. Schau es einfach nur an. Etwas zu beobachten, ohne es zu bewerten, ist die höchste Form menschlicher Intelligenz, sagte der große Weisheitsleherer Jiddu Krishnamurti. Also, lass dich mal intelligent sein ;-) Beobachte einfach nur.

Und wenn du merkst, dass du reagierst, bewertest, verurteilst, dann beobachte auch dies. Nach einer Weile wirst du merken, wie du innerlich still wirst. Wie der Strom des Bewertens allmählich abebbt. Nun erlebst du das, was so oft angepriesen wird - du bist im Hier und Jetzt. Präsent.

Und aus diesem Hier und Jetzt, aus dieser Präsenz heraus entfaltet sich eine strahlende Leidenschaft, die dein Herz zum Singen bringt.

Dies ist der Weg vom Leid zur Leidenschaft
Gib den Widerstand auf, beobachte die Dinge wie sie sind und genieße deine strahlende Präsenz :-)

 

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Achte ganz bewusst auf Deine inneren Selbstgespräche und insbesondere auf Deine Meinungen zu allen möglichen Dingen und Menschen.
    • Was auch immer auftauchen mag an Gedanken, Gefühlen oder Empfindungen, lass es einfach da sein. Du mußt nichts tun. Versuche nicht, es zu verändern oder es loszuwerden. Sei dir einfach dessen bewusst, was immer es ist.
    • Höre auf, zu reagieren: Wenn in einer bestimmten Situation eine Reaktion in dir auftaucht, sei es ein Gedanke oder Widerspruch, eine Emotion oder auch ein Bewegungsimpuls, dann versuche innezuhalten und die Reaktion zu stoppen. Nimm es nicht persönlich.

 

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Wie du aus dem Sorgen-Hamsterrad aussteigst

Es gab eine Zeit in unserem Leben, da waren wir mühelos wir selbst. Unschuldig, noch nicht gefangen in der Welt der Worte und Bezeichnungen, lebten wir von einem Augenblick zum anderen.Alles war neu, total aufregend, alles war es wert, genauestens untersucht zu werden; unser Forscherdrang kannte keine Grenzen, ebenso wenig wie unsere unbekümmerte Fröhlichkeit und Heiterkeit.

Wie oft haben wir gelacht, jeden Tag - Forscher sagen, dass Kinder (die Zahlen schwanken da ein wenig) täglich zwischen 400 - 700 mal lachen!

Wie oft lachen wir jetzt noch?
Angesichts bedrückender Umstände in der Welt der Großen gibt es offensichtlich nicht viel zu lachen. Oder?

Ängste. Kummer. Sorgen. Häufiges Grübeln über Fehler in der Vergangenheit; Sorgen um eine Zukunft, die auch nicht besser sein wird als das, was wir jetzt erleben?

Aus dem Sorgen-Hamsterrad aussteigen
Wie wäre es, täglich für eine Weile nur wieder in die bunte, leichte Zauberwelt der kleinen Menschen einzutauchen? Wieder für kurze Zeit unschuldig werden.Die Sorgen für einen Moment vergessen.

Den Augenblick genießen.

Und lachen - viel und oft und unbekümmert lachen.

Der Volksmund sagt, Lachen sei die beste Medizin. Es scheint was dran zu sein : -)

Nachfolgend einige bewährte Wege zum Glück:

    • Erkläre Glück und Lebensfreude zu deinen höchsten Zielen.
    • Lerne, dich zu entspannen, und richte dich innerlich auf dein Glück aus.
    • Erkenne deine absolute Einzigartigkeit an.
    • Wertschätze das, was du in deinem Leben hast.
    • Betrachte dein Leben voller Freude und mit Vertrauen und Zuversicht.
    • Setze dir immer wieder neue und aufregende Ziele.
    • Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter.
    • Erkenne, dass du für dein Leben ganz allein verantwortlich bist und nutze deine Talente.
    • Liebe und akzeptiere dich so, wie du bist.
    • Erledige deine Dinge perfekt, ohne perfektionistisch zu sein.
    • Vertreibe den Ernst, lerne, über dich und das Leben zu lachen.
    • Entwickle Verständnis und Mitgefühl für andere.

 

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Wie wichtig ist es dir, etwas zu erreichen?
    • Macht es dir etwas aus, zu scheitern?
    • Bist du bereit, über dich selbst zu lachen?
    • Was bist du bereit zu tun (bzw. zu lassen), um dich selbst nicht mehr ganz so wichtig zu nehmen?
    • Unternimm' etwas völlig Verrücktes, etwas, das du 'normalerweise' nie machen würdest - und genieße es.
    • Achte in deinem Alltag bewusst darauf, wann du anfängst, ernst zu werden - und entscheide dich, es leicht zu nehmen.
    • Was wäre das Schlimmste, dass dir passieren könnte? Dehne dein Bewusstsein auf 20 Jahre später aus und betrachte es von dort aus :-)

 

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Wie du Phantasie in Wirklichkeit verwandelst und als Realität erlebst

Vor einiger Zeit schrieb ich in den Zenpower-TippsWenn du eine bestimmte Realität erleben willst - mehr Glück, eine bessere körperliche Verfassung, ein volleres Bankkonto, eine harmonischere Beziehung -, dann richte deine Aufmerksamkeit auf diese Realität und erlebe sie - total!

Daraufhin erhielt ich u.a. die folgende Rückmeldung einer Leserin:
"Hier habe ich so meine Probleme. Meine Aufmerksamkeit auf Dinge, Pflanzen, Tiere, Menschen, auf das was ich tue, Gefühle usw. zu richten habe ich in den letzten Monaten ganz gut gelernt.

Aber auf etwas, das im Moment nicht da ist, meine Aufmerksamkeit zu richten, das fällt mir schwer. Würde ich mich da nicht in eine Fantasiewelt hineinmanövrieren und die Verbindung zur Realität verlieren?

Ich verstehe schon: worauf man seine volle Aufmerksamkeit richtet, das manifestiert sich irgendwann.

Aber wie gesagt, es fällt mir schwer, obwohl ich als Kind viel Zeit in Fantasiewelten verbracht habe."

Ich habe eine ganze Weile über diesen Kommentar und die darin enthaltenen Fragen nachgedacht.
Ja, wie ist das, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was nicht da ist?
Ist es nicht so, dass die Dinge da sind, sobald wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten?
Aber wo ist "da"?
Ist das dann Phantasie?
Oder nur eine andere Form von Realität?

Fragen über Fragen ... und hier habe ich noch ein paar davon, über die es sich lohnt, nachzudenken:
Wie wäre es, wenn Dinge, Pflanzen, Tiere, Menschen und das, was du fühlst, nur eine Realitätsform von unendlich vielen weiteren ist?

Wie wäre es, wenn Gedanken, Phantasien, Gefühle ebenso real wären wie all die anderen Sachen, die du anfassen kannst - nur eben anders?

Wie wäre es, wenn alles, was du in irgendeiner Weise wahrnehmen kannst - sei es durch Betrachten, durch Hören, durch Riechen, Schmecken, durch taktile Empfindungen, sei es durch Telepathie, Deja vu, Vorahnungen, Intuition, sechster, siebter und was-weiß-ich-wievielter-Sinn, sei es durch Denken, Träumen, Phantasieren, Imaginieren -, real ist?

Wie wäre es, wenn wir aufhörten, unser Bewusstsein durch eine eng begrenzte Anzahl von Wahrnehmungsmöglichkeiten zu beschränken?

Wie wäre es, unsere eingeschränkte, ein-,zwei-oder maximal dreidimensionale Sichtweise gegen unsere ursprüngliche multidimensionale Perspektive austauschen würden?

Wie wäre es, wenn wir uns erlaubten, unser Bewusstsein ganz nach Belieben auszudehnen und alles in uns aufzunehmen, was uns gefällt?

Wie wäre es, unsere Träume, Phantasien, Wünsche und Vorstellungen so sehr (und so lange) mit Energie (= Aufmerksamkeit!) aufzuladen, dass/bis sie sich in der physischen Welt manifestieren?

Wie wäre es, unsere Aufmerksamkeit (= kreative Energie!) so sehr, so leidenschaftlich, so total auf unsere Träume, Phantasien, Wünsche und Vorstellungen zu richten, dass diese gar nicht mehr anders können, als sich zu verwirklichen?

Wie wäre es, wenn wir in unserer Absicht so klar und ausgerichtet wären, dass wir unsere Aufmerksamkeit (= kreative Energie!) mühelos und total - und ggf. durch sämtliche Ängste, Sorgen, Zweifel und alle anderen Ablenkungen hindurch - ausrichten könnten?

Wie wäre es, wenn wir uns die Erlaubnis geben würden, uns (wieder!) als die machtvollen schöpferischen multidimensionalen Wesen zu erleben, zu erfahren, die wir tatsächlich sind - und die wir nie aufgehört haben, zu sein?

Wie wäre es, wenn wir nun - endlich - wieder unser Geburtsrecht in Anspruch nehmen, unsere vergessenen Träume entstauben, unser Bewusstsein klären und unsere Herzen befreien - und das Leben leben, für das wir geboren sind?

Zu verrückt, um wahr zu sein?
Ja, das mag phantastisch klingen :-)

Ja, das mag absurd und verrückt klingen :-)

Und, ja, das mag sich völlig utopisch anhören :-)

Na und! Wunderbar! Betrachten wir es, ganz im Sinne von Reinhold Messner, als Realutopie! Und leben auf ganz phantastische Weise in unsere Utopien hinein :-)

Phantasie oder Wirklichkeit? 
Hör auf, das eine vom anderen zu trennen.
Hör auf, das eine für weniger und das andere für mehr real zu halten. Hör auf, dich unnötig einzuengen.

Fang an, dich auszudehnen. Fang an zu erkennen, das alles, was in deiner Welt existiert, zunächst nur als Traum, als Phantasie, als Wunsch und als Vorstellung existiert hat:

Das Haus, in dem du lebst, war zunächst nur eine Vorstellung.
Die Beziehung, die du lebst, war zunächst nur eine Vorstellung.
Der Job, den du machst, war zunächst nur eine Vorstellung.
Die Bewegungen auf deinem Bankkonto waren zunächst nur eine Vorstellung.

Alles, was du in deinem Leben erlebst und erfährst, war zunächst nur eine Vorstellung.

Also - erlaube dir (wieder!), mehr zu träumen und zu phantasieren.

Und dann (wenn du möchtest) bringe deine Träume ins "wirkliche" Leben

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Stelle immer wieder mal das in Frage, was du glaubst zu sein. Wer oder was verbirgt sich hinter all den Rollen, die du tagtäglich spielst?
    • Erlaube dir, dich in ein größeres, umfassenderes Ganzes hinein auszudehnen.
    • Erlaube dir, (wieder) mehr zu träumen und zu phantasieren. Stell' dir vor, ( ... ) ==> Gewünschtes bitte einsetzen
    • Gestatte deinen Phantasiewelten so real und so echt zu sein, wie du es willst - und dann lass sie wieder los und widme dich deinem Alltag. Genieße
    • Erlebe und erfahre dich als das machtvolle schöpferische multidimensionale Wesen, das du tatsächlich bist. Erkenne, dass du die nie aufgehört hast, es zu sein (dein Leben ist der beste Beweis dafür!)

 

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Wie du den Griff der scheinbar so festen Realität lockerst

Was wäre, wenn das alles, was wir erleben, nur ein Traum wäre? Was wäre, wenn all das, was uns Schwierigkeiten bereitet - die Dinge, die wir nicht mögen und gegen die wir uns wehren - soviel Substanz hätte wie der Abdruck eines am Himmel fliegenden Vogels?

Vielleicht sind die Dinge gar nicht so massiv
In bestimmten Formen alter buddhistischer Lehren gibt es die Anweisung, alle Erscheinungen als traumgleich zu betrachten. Ich finde diese Idee sehr interessant, denn sie nimmt so manchen Übeln die Schwere und Ernsthaftigkeit.

Also entspann' dich. Alles kein Problem - lass es einfach, wie einen Traum, vorüberziehen :-)

Alles kommt, bleibt eine Weile und geht dann wieder
Es ist wirklich keine große Sache - betrachte jede Situation als vorbeiziehende Erinnerung; was gerade eben noch aktuell war, ist in diesem Augenblick bereits Vergangenheit. Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, dass es mit allen Dingen so war.

Hinter allen Träumen und Erscheinungen wartet die Unendlichkeit
Diese Erfahrung hat so ziemlich jeder schon einmal in seinem Leben gemacht, wenn er z.B. völlig in einer Tätigkeit aufgegangen ist oder einem beeindruckenden Naturschauspiel beigewohnt hat.In diese Unendlichkeit, in das grenzenlose Gewahrsein, das unbeschreibliche Tao, einzutauchen, ist die Lösung all unserer Schwierigkeiten. Und letztlich ist das auch unser eigentliches Ziel bei allem, das wir tun.

Doch das ist manchmal gar nicht so leicht
Denn oft gelingt es uns nicht ohne weiteres, die Dinge als Traum zu betrachten oder die dahinterliegende Freiheit zu erkennen.

Also gehen wir es etwas langsamer an und schieben einen Schritt dazwischen.

Einer der großen tibetischen Meditationsmeister des 20. Jahrhunderts, Gendün Rinpoche, erklärte, dass es hilfreich ist, zunächst unseren schlechten Traum in einen guten zu verwandeln. Das macht es uns leichter, zur Wirklichkeit zu erwachen.

Also erst mal eine positive Sicht der Dinge entwickeln ...
Diese positive Grundhaltung ermöglicht es uns, die Natur unserer Erfahrungen zu erkennen.

Wenn wir unseren alltäglichen Alptraum durch positives Sein & Handeln in einen etwas entspannteren Traum verwandelt haben, dann können wir die Natur der Dinge betrachten und aufwachen.

... und dann noch mal genau hinschauen
Anders ausgedrückt - wenn wir uns gut fühlen und entspannt sind, fällt es uns viel leichter, die wahre Natur der Erscheinungen zu erkennen und als vorüberziehende Träume zu betrachten.

Nun fällt es uns leichter, loszulassen und ganz entspannt in den Fluß des Lebens einzutauchen :-)

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Entspanne dich und erinnere dich an ein unerfreuliches Ereignis. Lass das Bild langsam vor deinem inneren Auge erscheinen, betrachte es einen Augenblick lang und erlaube, dass es langsam verblasst.
    • Mache das auch mit einer erfreulichen Erinnerung - gibt es einen Unterschied zur vorherigen Übung? Und kannst du erkennen, wo die Erinnerung herkam? Und wo sie hingeht?
    • So, wie es zwischen allen äußeren Erscheinungen einen Raum gibt, so gibt es auch zwischen inneren Erscheinungen Raum - versuche, diesen Raum wahrzunehmen.
    • Mache einen Spaziergang und entscheide dich, alles, was du siehst, als einen flüchtigen Traum zu betrachten. Betrachte die Dinge so wie den Abdruck eines Vogels am Himmel.

 

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Wie du dich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehst

Alles kein Problem - gilt das auch für dich? Oder geht es dir wie vielen anderen Menschen auch, die immer wieder mit den verschiedensten Schwierigkeiten und Herausforderungen zu kämpfen haben?

Eigentlich was ganz Natürliches, oder?
Ich glaube, es ist völlig normal, dass uns das Leben immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, und das ist ja auch gut so, denn dann haben wir immer wieder die Möglichkeit, zu wachsen. Es ist wie mit Muskeln: wenn die nicht benutzt werden, verkümmern und atrophieren sie.

Ich glaube aber auch, dass viele Menschen Herausforderungen nicht als solche ansehen, sondern eben als Problem - und das ist das eigentliche Problem!

Das Problem mit dem Problem
Lass doch all die Probleme da sein; wen kümmert's?

Und richte stattdessen deine Aufmerksamkeit auf Kreativität, auf Gestalten, auf Erschaffen.

Die Sichtweise verändern
Wie wäre es, von dieser problemorientierten Sichtweise wegzukommen und den Fokus auf die Möglichkeiten zu lenken? Und die Möglichkeiten sind da, wo du vielleicht noch nicht so genau hingeschaut hast; wo du nicht hinschauen konntest, weil die inneren Scheuklappen zu eng gestellt waren.

Wie wäre es, den Blickwinkel zu erweitern, die Perspektive zu vergrößern?

Auf einmal wird alles klar
Die Lösung all deiner Probleme und Schwierigkeiten ist im Grunde genommen unglaublich einfach - sie liegt in diesem einen Augenblick und da, wo du dein Bewusstsein in etwas Größeres hinein ausdehnst.

Vielleicht erinnerst du dich noch an den CoachingInspiration-Tipp von letzter Woche, wo es um das größere Gefäß ging - die gleiche Idee lässt sich nicht nur auf Gefühle und Emotionen anwenden, sondern auf alle anderen herausfordernden Lebensumstände.

Du dehnst dich mit deiner Aufmerksamkeit so weit aus, bis du dich über die Situation erheben kannst, sie in dich aufnimmst - in diesem weiten, ausgedehnten Raum machen die Dinge dir keine Schwierigkeiten mehr. Hier kannst du dich entspannen, und du erkennst sehr schnell und ohne Anstrengung schöpferische Lösungen.

Du bist viel größer, viel leuchtender, viel weiter
Alles kein Problem - dies wirst du schon bald ohne Überheblichkeit und ohne Zweifel sagen können, je länger und öfter du deine Aufmerksamkeit ausdehnst und dich in diesem weiten, entspannten Raum bewegst.

Und nicht nur das, du wirst dich auch immer öfter einfach gut fühlen :-)

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

Im folgenden findest du eine einfache Technik, die es dir ermöglicht, dein Bewusstsein auszudehnen; du kannst diese Technik überall ausführen (anfangs kann es hilfreich sein, diese Übung mit geschlossenen Augen durchzuführen, aber nach einer Weile solltest du es auch mit offenen Augen ausführen können):

Nimm Dir einen Augenblick Zeit und komme mit ein paar tiefen Atemzügen im gegenwärtigen Augenblick an. Zu Beginn ist es einfacher, wenn Du die Meditation mit geschlossenen Augen ausführst, später, mit etwas mehr Erfahrung, solltest Du sie mit offenen Augen praktizieren, um sie jederzeit im Alltag anzuwenden.

Stelle Dir vor, Du befindest Dich in einem Raum. Richte Deine Aufmerksamkeit für fünf Sekunden auf die vordere untere linke Ecke des Raumes.

Dann richte Deine Aufmerksamkeit für fünf Sekunden auf die vordere untere rechte Ecke des Raumes.

Richte Deine Aufmerksamkeit für fünf Sekunden auf die vordere obere linke Ecke des Raumes.

Richte Deine Aufmerksamkeit für fünf Sekunden auf die vordere obere rechte Ecke des Raumes.

Wiederhole das mit den vier hinteren Ecken des Raumes.

Anschließend Richte Deine Aufmerksamkeit für zehn Sekunden auf alle vier vorderen Ecken des Raumes gleichzeitig.

Und dann auf die vier hinteren Ecken.

Und nun, Du kannst es Dir vielleicht schon denken, richte Deine Aufmerksamkeit für 20 Sekunden auf alle Ecken des Raumes gleichzeitig. Sei Dir ganz entspannt aller Ecken des Raumes gewahr.

Gewinne den Eindruck, dass Du der Raum BIST.

Dann lass den Raum sich ganz allmählich in eine Kugel verwandeln. Nimm eine kugelförmige Perspektive ein.

Und ganz allmählich und ganz entspannt lass diese Kugel sich ausdehnen. Dehne Dein Bewusstsein in der Kugel aus. Sei diese kugelförmige Perspektive. Genieße diesen Zustand für einen Augenblick.

Und wenn Du soweit bist, öffne Deine Augen und schau Dich um.

Variation 1:
Mache diese Meditation im Freien. Wenn Du möchtest, verbinde es mit einem Spaziergang.

Erinnere Dich insbesondere in stressigen und herausfordernden Situationen an diese Meditation und nimm eine ausgedehnte kugelförmige Perspektive ein.

Variation 2:
Dehne Dein Bewusstsein über die Kugel hinaus aus. Betrachte die Kugel von außen. Lass die Kugel sich allmählich auflösen. Sei grenzenloses Gewahrsein.

Wisse: Erleuchtung geschieht durch unabgelenkte Nicht-Meditation – auf keinerlei Weise verweilend, in allem präsent.

 

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