Impulse zur Selbstermächtigung
Die Coaching-Inspiration-Tipps

Warum es völlig o.k. ist, nicht o.k zu sein

Bist du o.k.? Ich meine, bist du in Ordnung, so wie du bist? Vermutlich schon, oder?

Das dachte ich auch immer von mir, dass ich in Ordnung bin, ein feiner Kerl eben. Und wunderte mich so manches Mal, weshalb ich Schwierigkeiten mit bestimmten Menschen habe.

Machen wir uns da vielleicht etwas vor?
In den 70er Jahren sind Therapieformen entstanden, die mit der Idee gearbeitet haben "Ich bin o.k. - du bist o.k.", und auch das Positive Denken arbeitet damit, dass man sich nur oft genug suggerieren muß, dass man in Ordnung sei, und irgendwann würde man diese Einstellung schon übernehmen.Der Haken an der Sache ist der, dass wir eine ganze Menge innerer Einstellungen haben, die das genaue Gegenteil aussagen. Wir alle haben eine Menge Müll tief im Keller verborgen, den wir gar nicht gerne mögen.

Das Zeug gehört nun mal zu uns!
Und bevor wir mit diesen Altlasten keine Freundschaft geschlossen haben, können wir uns noch so oft sagen, dass wir in Ordnung (oder schön, schlank, reich, gesund, etc.) sind - im tiefsten Inneren sind wir davon nicht wirklich überzeugt, und das wissen wir auch.

Dabei ist es völlig in Ordnung, diese sog. negativen Seiten in sich zu haben; wir alle haben das, und unser Problem damit ist, dass wir uns mit Händen uns Füßen dagegen wehren. Wir wehren uns gegen etwas, das zu uns gehört, und dieser Widerstand ist das eigentliche Problem.

Den Widerstand gegen uns selbst aufgeben
Ich bin nicht o.k., und du bist auch nicht o.k., und das ist völlig in Ordnung :-) Ich finde, mit dieser Einstellung läßt es sich viel besser leben, denn dann brauchen wir uns und anderen nichts vorzumachen. Es ist irgendwie ehrlicher und nimmt den ganzen Druck raus aus den ewigen Bemühungen um Selbstverbesserung.

Freunde dich an mit dem was ist
Wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen und uns mit all unseren Seiten annehmen, werden wir unseren ganzen inneren Reichtum entdecken - so entwickeln wir zunehmend mehr Integrität.

Wenn wir mit den ungeliebten Teilen in uns Freundschaft schließen, brauchen wir uns auch nicht mehr gegen andere Menschen zu wehren, die diese Seiten stellvertretend für uns ausleben. Und das ist sehr heilsam für unsere Beziehungen.

Und so gelangst du zu innerem Frieden
Der tibetische Meditationsmeister Chögyam Trungpa sagte einmal: "Before you think big, you better think real." Wir sollten anerkennen und wertschätzen, was da ist, um so zu innerem Frieden zu gelangen und Freundschaft mit uns selbst zu schließen.

Bist du bereit?

Praktische Coaching-Tipps und -Fragen für den Alltag:

  • Was magst du ganz besonders an dir?
  • Wie kannst du diesen Dingen mehr Aufmerksamkeit schenken?
  • Was magst du überhaupt nicht an dir?
  • Woran liegt es, dass du diese Dinge nicht magst?
  • Was müßte geschehen, damit du diese Dinge anerkennen und wertschätzen kannst?
  • Was würde geschehen, wenn du die Einstellung gewinnen könntest, dass es völlig okay ist, so zu sein?
  • Wie wäre es, wenn du von diesen bisher ungeliebten Dingen jegliche Bewertung wegnehmen würdest?
  • Für was bist du dankbar?
  • Entscheide dich, einen Tag lang nichts und niemanden zu kritisieren. Wenn es dir gefällt, kannst du diese Übung am nächsten Tag wiederholen :-)

 

Hinweis in eigener Sache:

Hellwache Präsenz - Das Offenbare Geheimnis des Shaolin Zen:

Der Shaolin Zen Workshop für Hellwache Präsenz

Wenn du anfängst, die Dinge zu sehen, wie sie tatsächlich sind

Häufig wird unser Leben von Erwartungen und Vorannahmen bestimmt, die uns daran hindern, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind.

Wir haben alle die Neigung, über alles mögliche voreilige Schlüsse zu ziehen, und das Fatale daran ist, dass wir davon überzeugt sind, dass diese voreiligen Schlüsse die Wahrheit sind.

So werden Schlussfolgerungen zu alltäglichen Problemen ...

Wir ziehen Schlüsse über das, was andere tun oder denken, und schaffen uns damit eine Menge unnötiger Probleme, indem wir das - ohne es überhaupt überprüft zu haben - sehr persönlich nehmen.

... und schaffen unötige Schwierigkeiten

In unseren Beziehungen zu anderen Menschen von Vorannahmen und Erwartungen auszugehen und voreilige Schlüsse zu ziehen, schafft echte Schwierigkeiten.

Wie oft gehen wir davon aus, dass unsere Partner (oder Kinder, Freunde, Kollegen, Geschäftspartner, Kunden, ...) wissen, was wir denken?!

Wie oft gehst du davon aus?

Doch die anderen sind keine Hellseher!

Wir setzen einfach voraus, dass sie schon wissen, was wir denken und dass wir ihnen nicht erst sagen müssen, was wir wollen.

Da sie uns ja schliesslich gut genug kennen, nehmen wir an, dass sie tun werden, was wir von ihnen insgeheim erwarten.

Aber warum machen wir das?
Unsere Annahmen verschaffen uns ein Gefühl von Sicherheit. Wir sind von morgens bis abends ununterbrochen dabei, uns mit uns selbst zu unterhalten - der menschliche Verstand steht (von selbst) nie still.

Es gibt so viele Dinge, die wir uns nicht erklären können, und diese daraus entstehende Unsicherheit macht Angst.

So viele Fragen, die wir uns stellen und nicht beantworten können - also schaffen wir Annahmen und selbstgebastelte Erklärungen, die uns beruhigen sollen.
Ganz egal, ob sie nun richtig sind oder nicht.

So stricken wir uns unsere Welt zurecht

Im Kontakt mit anderen stellen wir Annahmen auf über das, was sie sagen und warum sie es sagen. Und wenn sie nichts sagen, dann ziehen wir auch daraus voreilige Schlüsse. Weil wir uns nicht trauen, ihnen - den anderen - Fragen zu stellen!

Wir gehen von der grundlegenden Annahme aus, dass andere die Welt so sehen wie wir

Dass Sie genauso denken und fühlen und urteilen und kritisieren wie wir.

Und da wir befürchten, von anderen verurteilt zu werden, so wie wir uns selbst verurteilen, gestatten wir es uns nicht, in Gegenwart von anderen wir selbst zu sein.

Noch bevor andere die Möglichkeit haben, uns abzulehnen, haben wir uns schon selbst abgelehnt.

Doch hör damit jetzt auf!
Sei du selbst.
Sei, wer du bist.
Höre auf damit, anderen ein falsches Image zu präsentieren.

Wenn jemand dich so liebt, wie du bist, dann ist das wunderbar.
Und wenn nicht, dann finde eine Lösung.
Was in letzter Konsequenz auch bedeuten kann, dich zu verabschieden.

Das mag jetzt hart klingen, doch nur so schaffst du Klarheit und bleibst dir selbst treu!

Doch bevor es soweit kommt, sorge erstmal für innere Klarheit.

Klarheit beginnt damit, das Aufstellen von Vorannahmen zu beenden
Wie wäre es, wenn du aufhörtest, irgendwelche Annahmen über deinen Partner (und alle anderen wichtigen Menschen in deinem Leben) aufzustellen?
Und früher oder später auch mit jedem anderen Menschen, der in dein Leben tritt?

Die beste Möglichkeit, dies zu bewirken besteht darin, Fragen zu stellen.
Sorge für Klarheit in deiner Kommunikation.
Frage solange, bis dir alles klar ist und du alles verstanden hast.
Jeder hat das Recht, dir zu antworten oder auch nicht zu antworten - doch du hast immer das Recht, zu fragen!

Und das gilt auch für dich selbst
Wenn du etwas in dir selbst nicht verstehst, dann frage dich selbst.
Und sei dir ganz gewiss, dass eine Antwort auftauchen wird!

Damit der Schleier sich lüftet
Schaffe Klarheit in dir selbst und in deinen Beziehungen.
Beende alle Annahmen über dich, über andere Menschen und die Welt und lass die Dinge sein, wie sie sind.

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

• Werde wach für deine Neigung zum Aufstellen von Erwartungen und Vorannahmen und achte im Alltag und in der Begegnung mit anderen darauf, wann du beginnst, voreilige Schlüsse zu ziehen.

• Notiere Dir alle Erwartungen und Vorannahmen, die Du in bezug auf

- dich selbst

- das Leben,

- deinen Beruf,

- deine Finanzen,

- deine Familie,

- deine Beziehungen,

- dein persönliches Wachstum usw.

hast.

• Finde den Mut und die Bereitschaft, deine Sicht der Dinge in Frage zu stellen und zu überprüfen

 

Hinweis in eigener Sache:

Hellwache Präsenz - Das Offenbare Geheimnis des Shaolin Zen:

Der Shaolin Zen Workshop für Hellwache Präsenz

Wie du aufhörst, es dir unnötig schwer zu machen

Bäume wachsen, Blumen blühen, Wasser fließt - die Natur macht es uns vor, wie man mit Leichtigkeit leben kann: nämlich ohne Widerstand.

Leben mit Leichtigkeit bedeutet, mit möglichst wenig Reibungsverlusten zu leben. Mit dem Leben fließen, dabei eine Richtung wählen und Ziele verwirklichen.

Leben mit Leichtigkeit bedeutet, herauszufinden, was du in deinem Leben wirklich tun willst und dann Wege zu finden, dies auf mühelose Weise zu realisieren.

Doch das scheint nicht immer so einfach zu sein
Denn manchmal gibt es Umstände, die das so ohne weiteres nicht ermöglichen. Wenn ich eine Familie zu versorgen habe, kann ich mir nicht eben mal ein halbes Jahr Auszeit nehmen, um die Welt zu umsegeln.Wenn mir mein Job zum Hals 'raushängt und ich mich endlich selbständig machen will, dann geht das meistens auch nicht von heute auf morgen. Und auch dann ist (meistens) erst mal eine gewisse Durststrecke zu überwinden.

Und wie meisterst du nun diese Hürden?
Viele Motivations- und Selbstmanagementmethoden propagieren, dass man nur seinen Wünschen und Neigungen folgen solle, und der Erfolg käme dann fast schon wie von selbst.

Das ist auf den ersten Blick auch wunderbar, entfacht ein Strohfeuer der Begeisterung - und dann geht der Alltag weiter.

Wenn der Alltag nicht mitspielt
Ja, klar - für deinen inneren Frieden und ein Leben mit Leichtigkeit ist es schon sehr unterstützend, die Dinge zu tun, die du gerne tun willst - aber wie schon erwähnt, ist das eben nicht immer gleich so ohne weiteres möglich.

Und schlimmstenfalls geht der Schuß nach hinten los und erzeugt eine Menge Druck und Frustration, weil's nicht so einfach klappt mit dem tun-was-mir-gefällt.

Und schwupps - bist du wieder im Widerstand.

Wie vermeidest du diesen unnötigen Stress?
Wie kommst du dahin, dass zu tun, was du von ganzem Herzen gerne tun willst? Ganz einfach: Liebe das, was du gerade tust!

Es vier einfache Schlüsselpunkte, mit deren Hilfe du eine Menge Energie freisetzt, indem du lernst, mehr im Augenblick zu leben und das, was du gerade tust, GERNE TUST - auch wenn es vielleicht in diesem Moment nicht das ist, was du viel lieber tun würdest:

1) Wähle ganz bewusst deine Einstellung
Du hast immer die Wahl, WIE du deine Arbeit machst, auch dann, wenn du dir die Arbeit selbst nicht aussuchen kannst.

2) Hab' Spaß und sei spielerisch
Die Arbeit auf spielerische Weise zu tun, nimmt dem Ganzen den Ernst, bringt eine Menge gute Laune, sorgt für Kreativität und macht glücklich. Außerdem ist es gut für die Gesundheit.

3) Bereite dir und anderen eine Freude
Sorge für Verbundenheit und gute Stimmung - du holst dich damit aus dem begrenzenden Denken der Selbstbezogenheit heraus.

4) Sei gegenwärtig und präsent
Sei mit deiner ganzen Aufmerksamkeit und mit ganzem Herzen bei der Sache.

Im Alltag: Leben mit Leichtigkeit 
Diese vier Punkte lassen sich natürlich nicht nur in der Arbeitswelt nutzen, sondern mühelos in alle anderen Lebensbereiche übertragen - Leben mit Leichtigkeit eben 🙂

Wie kannst du die vier Punkte

  • Einstellung
  • Spielen
  • Freude
  • Präsenz

in deinen Alltag integrieren?

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

  • Notiere dir, welche Einstellung(en) du hast in bezug auf das, was du machst. Überlege, wie du diese ggf. so abändern kannst, dass du bei dem, was du tust, mehr Freude und mehr Leichtigkeit empfindest.
  • Frage dich bei allem, das du tust: Wie kann ich das, was ich tue, spielerischer angehen?
  • Überlege dir, auf welche Weise du anderen eine Freude bereiten kannst. Und dann tue es, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
  • Schule deine Aufmerksamkei und steigere deine Präsenz. Überlege dir: Was unterstützt dich dabei, mit mehr Aufmerksamkeit bei dem zu sein, was du gerade tust?
  • Liebe das, was du gerade tust - und tu darüber hinaus immer mehr von dem, was du liebst

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Wie du dich nicht von den Umständen verrückt machen lässt

Können wir es uns erlauben, voller Freude und ganz authentisch unsere Arbeit zu tun? Ja! Und wir können nicht nur, wir sollten das auch.

Sicher, in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit, Massenentlassungen und Betriebsschließungen mag es dem einen oder anderen nicht eben leicht fallen, voller Freude seine Arbeit zu verrichten.

Wie wir der Freude im Weg stehen
Neben den ganz alltäglichen Ängsten und Sorgen, die mensch nun mal hat, ist die Angst um den Arbeitsplatz ein (weiterer) Grund für viele Menschen, sich zu verbiegen und sich selbst mächtig unter Druck zu setzen. Und von Freude schon gar keine Spur.Dabei wäre gerade Freude ein äußerst wirkungsvolles Mittel, um seine Arbeit gut zu machen und damit eine ganze Lawine des Erfolgs loszutreten.Denn Menschen, die voller Freude sind, sind entspannter und bringen mehr und bessere Leistungen. Sie sind beliebter bei Kunden und Kollegen und haben somit auch mehr Einfluss auf ihre Umgebung.

Menschen, die voller Freude sind, sind authentischer
Und umgekehrt. Denn wer ehrlich mit sich selbst ist, fühlt sich automatisch besser. Er muss sich nichts vormachen, und anderen auch nicht. Das allein ist schon Grund genug zur Freude.

Und jemandem, der voller Freude und aufrichtig mit mir ist, dem kaufe ich doch viel lieber etwas ab als jemandem, der nicht gut drauf ist und sich innerlich verbiegt, um es mir recht zu machen.

Freundlichkeit lässt sich nicht vortäuschen
Immer wieder mal bekomme ich Anrufe von Call-Center-Mitarbeitern, die auf Freundlichkeit gedrillt sind und bei denen durch die Leitung hindurch zu spüren ist, dass sie eigentlich gar keinen Bock auf ihren Job haben.

Keine Freude. Keine Authentizität. Kein Interesse.
Völlig uninspirierend.

Diese Gespräche dauern meist nur wenige Sekunden, denn wenn ich nachfrage, was der andere eigentlich wirklich von mir will, dann kommt nur noch eingeübtes Bla-bla. Und da habe ich dann kein Interesse mehr.

Hm, schade, wieder nichts verkauft ...

Nur echte Freude macht dich erfolgreich
Wenn du voller Freude und authentisch bist, dann bist du in jedem Fall erfolgreich. Denn du fühlst dich einfach gut - und das strahlt natürlich nach außen aus und überträgt sich auf andere.

In deiner Gegenwart fühlt man sich wohl und kommt auf natürliche Weise mit dir ins Gespräch. Ein weiterer Schritt zum Erfolg.

Weil du dich offen zeigen kannst
Weil du keine Energie darauf ver(sch)wenden mußt, um irgendetwas zu verbergen, hast du automatisch mehr freie Aufmerksamkeit für deine Mitmenschen. Und das ist die Hauptursache für Erfolg!

Also, tu deine Arbeit so gut und entspannt du kannst, habe eine Menge Freude dabei und sei einfach du selbst.

Sei voller Freude authentisch erfolgreich
Und sollten sich die Umstände nicht an deine veränderte Sichtweise anpassen, so wirst du mit deiner Einstellung keine allzu großen Schwierigkeiten haben, etwas Neues und Besseres zu finden.

Genieße und vertraue - und hab' eine Menge Spaß dabei 🙂

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Sei wach und bewusst in bezug darauf, was du fühlst und empfindest. Mach dir nichts vor. Fühle es - und lass es gehen. Und richte dich auf Freude aus.
    • Mache dir deutlich, dass es weniger von äußeren Umständen abhängt, wie du dich fühlst als vielmehr von deiner bewussten Entscheidung. Entscheide dich so oft es geht und in allen möglichen Situationen, dich zu freuen. Nicht "über etwas", sondern einfach, weil du es willst. Es ist Übungssache. Sei beharrlich.
    • Sei du selbst. Sei ehrlich und aufrichtig mit dir und anderen. Versprich nichts, von dem du nicht wirklich überzeugt bist. Tu nichts, was du nicht tun willst. Tu nichts, was du tun MUSST. Vielmehr entscheide dich, es zu tun - und tu es. Oder entscheide dich, es nicht zu tun - und lass es. Sei mit Freude authentisch erfolgreich - du hast immer die Wahl 🙂

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Hellwache Präsenz - Das Offenbare Geheimnis des Shaolin Zen:

Der Shaolin Zen Workshop für Hellwache Präsenz

... oder: Warum Wohlstand und Erfolg ohne andere nicht funktioniert.

Die meisten Menschen leben in ihrer kleinen Welt.
Sorgen dafür, dass es ihnen gut geht.
Mühen sich, das zu bekommen, von dem sie glauben, dass sie es brauchen.
Und beschützen dies dann, damit es ihnen niemand wegnimmt.
So leben die meisten Menschen in ihrer kleinen Welt.Und fühlen sich aber eigentlich gar nicht so wohl darin.
Denn es ist sehr eng und einsam in dieser kleinen Welt.

Wie ist das bei dir? Wie sieht es in deiner Welt aus?
Bist du auch erst mal darum bemüht, dein persönliches Wohlergehen zu sichern?
Und dies so sehr, dass du darüber hinaus den Blick auf andere verloren hast?Dann herzlich willkommen im Club. Damit bist du nicht allein.
Denn damit sind wir alle mehr oder weniger groß geworden.
Normalzustand also, gewissermassen.

Allerdings dürfen wir uns dann auch nicht wundern, wenn echter Wohlstand und Erfolg in unserem Leben bisher ausgeblieben sind.

Doch ist das wirklich befriedigend?
Oder sollten wir unseren Blick über diesen "Normalzustand" hinaus erweitern?

Der Weg hinaus ... ist der Weg hinaus

Wie wäre es, die Fenster und Türen unserer kleinen Welt weit auf zu machen und zu schauen, was (und wen!) es da draußen noch alles gibt.

Da gibt es andere. Die ebenfalls in ihrer kleinen Welt leben.
Die sich um ihr Wohlergehen sorgen und mühen und dies dann beschützen.
Und die sich ebenfalls nicht wirklich wohlfühlen.

Wie ist es, wenn du das Bemühen um dein persönliches Wohlergehen für einen Augenblick zurückstellst?

Sicher hast Du das auch schon erlebt, oder?
Wenn du den Fokus deiner Aufmerksamkeit auf jemand anderen gelenkt hast.
Ihm geholfen, unterstützt, etwas Nettes gesagt hast.
Ihm bei der Lösung eines Problems geholfen hast.
Oder auch nur ein Lächeln geschenkt

Reichtum, Wohlstand und Erfolg beruhen auf Gegenseitigkeit

Vor einiger Zeit schrieb ich in den Zenpower-Tipps:

Wenn du von Herzen gerne gibst, sorgst du dafür, dass andere sich besser fühlen, und dadurch wiederum fühlst du dich selbst besser. Und die Welt wird insgesamt reicher

Um dir ein paar Anregungen zu geben, wie du dich und andere und die Welt insgesamt reicher machen kannst, habe ich nachfolgend sieben großartige Sachen, die du verschenken kannst.

Einfache Dinge, die dich keinen Cent kosten und mit denen du große Wirkung erzielst. Aber tue es nur, wenn du es auch wirklich willst! (Und wenn du nicht willst, gib dir einen Ruck, spring' über deinen Schatten und triff eine Wahl - denn können kannst du ganz bestimmt)

Hier sind sie - sieben Dinge, von denen du bisher vielleicht gar nicht dachtest (oder es vergessen hast), dass du sie hast:

1. Deine Zeit

Bist du auch manchmal so sehr von deinen alltäglichen Verpflichtungen in Anspruch genommen, dass du keine Zeit mehr für andere Menschen hast?

Die Menschen in deinem Leben brauchen dich und deine Anwesenheit. Nimm dir Zeit für die Menschen, die du liebst, denn du weißt nicht, was morgen ist.

2. Deine Unterstützung

Unterstützt du die Menschen in deinem Leben? Was ich damit meine, ist aufbauende und ermunternde Ermutigung, um etwas Neues auszuprobieren. Nur weil es für dich nicht wichtig ist, bedeutet das ja nicht, dass es für andere nicht doch von großer Bedeutung sein könnte. Und, nur weil es in der Vergangenheit für andere nicht funktioniert hat, bedeutet ja nicht, dass es in der Zukunft nicht doch funktionieren könnte.

Es gibt keine größere Ermutigung für andere, als ihnen zu sagen, dass sie in ihrem Leben erreichen können, was immer sie wollen. Sie werden deine ermutigenden Worte nicht vergessen.

3. Deine Wertschätzung

Schenkst du anderen Menschen deine bedingungslose Liebe und Anerkennung, obwohl sie nicht so sind, wie du es gerne hättest?

Lass deine Meinungen und Urteile doch einfach los und ersetze sie durch deine Bewunderung und Wertschätzung dafür, wie andere sich bemühen, etwas zu erreichen. Sicher, sie machen Fehler, vor denen du sie gerne bewahren möchtest. Aber gerade dadurch machen sie wertvolle Erfahrungen, die sie letzlich weiter bringen, als alle deine gutgemeinten Ratschläge.

4. Deine Aufmerksamkeit

Hörst du anderen wirklich zu, wenn sie dir etwas erzählen? Bist du wirklich mit deiner ganzen Aufmerksamkeit beim anderen? Oder bist du zwar körperlich anwesend, doch mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit ganz woanders?

Bemühe dich, das, was du gerade tust oder denkst, zu unterbrechen, um deine volle Aufmerksamkeit auf das zu richten, was andere sagen. Wer weiß, vielleicht lernst du dabei etwas, von dem du dachtest, dass du es bereits wüßtest.

5. Deine Vergebung

Ist es wirklich so schwer, anderen für vergangene Fehler und Verletzungen, die sie dir zugefügt haben, zu vergeben? Letztendlich sind sie auch nur Menschen - genau so wie du. (Wir vergessen das gelegentlich).

Und - warst du immer ein strahlendes Vorbild mitmenschlichen Verhaltens?

Vergebung ist ein ganz erstaunliches Geschenk, das du jemand anderem geben kannst. Er wird sich an deine Großzügigkeit noch lange erinnern.

(Okay, wenn du willst, dann schreibe mir hier und erzähle mir all deine Gründe, weshalb du jemandem, der dich verletzt hat, nicht vegeben kannst. Aber bedenke bitte: wem tut dein Ärger mehr weh - der anderen Person oder dir selbst?)

6. Deine Geduld

Fällt es dir auch manchmal schwer, still sitzen zu bleiben, wenn deine Lieben mal wieder viel zu lange brauchen, um etwas zu erzählen oder eine Sache zu erledigen? Wer weiß, vielleicht entgeht dir etwas wertvolles von dem, was der andere gerade erzählt? Und woher willst du wissen, ob es nicht einen besseren Weg gibt, Dinge zu tun als deinen schnellen?

Wenn du Geduld mit anderen hast, zeigst du ihnen damit, dass du sie liebst und respektierst. Gibt es eine einfachere Methode für eine gute Beziehung?

7. Deine Liebe

Menschen wollen die Gewissheit haben, dass sie etwas ganz besonders in deinem Leben sind und dass du dich um sie kümmerst.

Vielleicht hattet ihr euch schon lange nichts mehr zu sagen, und möglicherweise gibt es da einige ungeklärte (und unangenehme) Dinge, die lange unter den Teppich gekehrt worden sind. Dann müssen sie ausgesprochen werden! Gelegentlich mußt du etwas (dich!) riskieren, um eine offene und liebevolle Beziehung zu erschaffen. Gehe das Risiko ein und zeige deine Liebe.

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

      • Finde Möglichkeiten (erschaffe welche!), wie du anderen Menschen
      - deine Zeit
      - deine Unterstützung
      - deine Wertschätzung
      - deine Aufmerksamkeit
      - deine Vergebung
      - deine Geduld
      - deine Liebe
    schenken kannst
  • Mache das obige mit vielen verschiedenen Menschen (die du kennst, nicht kennst, magst, nicht magst, die dir gleichgültig sind, mache es in deiner Vorstellung und im wirklichen Leben). Genieße :-)
  • Bemerke, wie du dich fühlst, wenn du anderen Menschen all das schenkst

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